Prozesskette Blech

Hilfreich, edel und gut

SheetMetalWorks hilft beim Entstehen von Metallisierungs- und Schabloniersystemen für die Automobilindustrie

Horn Metallbau GmbH
Maybach, Porsche, Rolls Royce – edle, klangvolle Namen, bei denen mancher, der sich solche Mobile nie wird leisten können, ins Träumen gerät. Doch wer denkt dabei an die Horn Metallbau GmbH aus Küps? An diesem Profi aus dem Frankenland kommt allerdings kaum ein renommierter Leuchtenhersteller vorbei, denn das Unternehmen ist spezialisiert als Anbieter von Aufnahmesystemen für das Lackieren und Metallisieren.

In der Automobilindustrie gibt es Bauteile, z.B. Front- und Heckleuchten sowie Blinker, die aus optischen und technischen Gründen ganz oder teilweise metallisiert werden müssen. Für diese in Bedampfungs­anlagen ausgeführte Beschichtung sind spezielle Metalli­sierungs­vorrichtungen gefragt. Ebenso sind Lackierungen aus korrosionsschutztechnischen oder optischen Erwägungen in bestimmten Industriezweigen gefordert. Die Horn GmbH hat sich auf die Beratung, Entwicklung und Fertigung dafür benötigter Träger- und Schabloniersysteme spezialisiert und im Laufe der letzten Jahrzehnte vom Lieferanten einzelner Kompo­nenten zum Anbieter von ganzen Vorrichtungs-Systemen mit ergänzenden Bauteilen entwickelt. Viele der Kunden sind Zulieferer der Automobil­industrie. Anspruchsvollere Designs und größere Bauteildimensionen stellten den Experten vor wachsende Herausfor­derungen.

 

Kunst am Bau: Stahlbaum und Solidworks Baugruppe (Montage)

Entwicklung zum Spezialbetrieb

Neben einer hochwertigen Ma­­schinenausstattung im Be­­reich der Schneid-, Form- und Verbindungs­technik – unter anderem sind eine Laser­schneid­anlage, Abkant­pres­sen (zwei Trubend 7036, eine Trubend 5130), Entgrat- und Schweiß­ma­schinen sowie mehrere 3D-Drucker im Einsatz – bilden virtualisierte CAD- und PDM-Systeme die Basis des Erfolgs. Die Horn GmbH setzt seit 2003 auf SOLIDWORKS, seit 2014 im Verbund mit SheetMetalWorks von SPI und dem ebenfalls von den Ahrensburger Softwareprofis gelieferten Tops Interface. „SPI erweitert die Funktionalität des CAD-Ba­sis­systems in Hinblick auf die geschlossene Prozesskette und die digitale Übergabe an das NC-Programmiersystem um für uns entscheidende Möglich­keiten“, bestätigen die Ge­­schäftsführer der Horn GmbH, die den 1949 gegründeten Familienbetrieb zum heutigen Spezialanbieter weiterentwickelt und ausgebaut haben.

Wichtigste wirtschaftliche Herausforderung, die letztlich zum Einsatz der SPI Lösung führte, war vor allem die Tatsache, dass zuvor jeder einzelne Biegewinkel manuell in TruTops hinzugefügt werden musste.

„Unsere Bauteile haben oftmals mehr als 30 Kantungen pro Teil und dabei kam es oft zu Fehlern“, erinnert sich Daniel Horn. „Die bisherigen Verfahren und die eingesetzte Software stießen immer wieder an ihre Grenzen. So war es zum Beispiel nicht möglich, manche Freiform-Blechteile abzuwickeln, vor allem, wenn diese von Kunden an die Horn GmbH gesendet wurden und als stumpfes Solid vorlagen.“

Passgenaue Blechbaugruppe

„Unsere Kunden bevorzugen exakte und passgenaue Vorrichtungen für die Beschichtung von Kunststoffteilen in der Automobilindustrie. Und wir müssen uns an Mitbe­werbern messen, die solche Vorrichtungen in der entsprechenden Genauigkeit durch Frästeile herstellen“, erläutert Florian Horn.

Ein Projekt, bei dem sich die eingesetzten Software beweisen konnte, ist eine Beschichtungs­vorrichtung für Schein­werfer in einer Metallisierungsanlage (PVD).  

Die von unserem Kunden gestellten Bauteile liegen im unverbauten Zustand vor und weisen teilweise starke Abweichungen vom CAD-Modell auf. Deswegen bedarf es mehrfacher Optimierungen, um unsere Bauteile ans Idealbild anzunähern. Da kein Bauteil planare oder gerade Kanten oder Flächen besitzt, müssen für dieses Projekt sowohl freigeformte wie auch normal gebogene Blechteile als Baugruppe erstellt werden. Hierbei unterstützt uns SPI mit einer nahtlosen Integration in SOLIDWORKS, um Anpassungen genau und schnell vom CAD-Modell direkt in die ToPs-Software von TRUMPF auszugeben.

Florian Horn

(gemeinsam mit Daniel und Helmut Horn) Geschäftsführer, Horn GmbH

Die Entscheidung für SPI rechnet sich. Daniel Horn fasst zusammen: „Mit SPI und der SPI TruTops-Schnittstelle wurde bei uns die Trennung der Abteilungen in der Prozesskette nunmehr aufgehoben. Die Konstruktion von Blechteilen auf der Basis der tatsächlichen Prozess­information entlastet die Kon­struktion, die sich heute wieder ihren eigentlichen Aufgaben widmen kann. Der Einsatz dieser Softwarelösung liefert uns die notwendige Präzision, hilft Fehler zu vermeiden, verschlankt unsere Prozesse und erzeugt umsetzbare fertigungsgerechte Ergeb­nisse in kürzester Zeit.“

Das Fazit

Was war die Herausforderung?

Wichtigste wirtschaftliche Herausforderung, die letztlich zum Einsatz der SPI Lösung führte, war vor allem die Tatsache, dass zuvor jeder einzelne Biegewinkel manuell in TruTops hinzugefügt werden musste.

Was haben Sie gewonnen?

Deutlich kürzere Durchlaufzeiten sind bereits erreichte Etap­pen­ziele. Der Aufwand in der technischen Datenaufbereitung konnte bereits um rund 60-70 % ge­senkt werden.

Auf den Punkt: Ein großer Vorteil?

SPI unterstützt uns mit einer nahtlosen Integration in SOLIDWORKS, um Anpassungen genau und schnell vom CAD-Modell direkt in die ToPs-Software von TRUMPF auszugeben.

Was geben Sie unseren Kunden mit?

SPI erweitert die Funktionalität des CAD-Ba­sis­systems in Hinblick auf die geschlossene Prozesskette und die digitale Übergabe an das NC-Programmiersystem um für uns entscheidende Möglich­keiten. Mit SPI Blech und der SPI TruTops-Schnittstelle wurde bei uns die Trennung der Abteilungen in der Prozesskette nunmehr aufgehoben. Die Konstruktion von Blechteilen auf der Basis der tatsächlichen Prozess­information entlastet die Kon­struktion, die sich heute wieder ihren eigentlichen Aufgaben widmen kann.

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