Prozesskette Blech

Wohlfühlmöbel

Spezialist für Metallverarbeitung sorgt für modernes Design in Arztpraxen.

Holl GmbH

Mitunter betritt man einen Raum und fühlt sich spontan gut aufgehoben. Immer öfter sogar, wenn es sich um ein Behandlungszimmer in einer HNO-Praxis handelt. Das positiv gestaltete Gesamtbild erzeugt eine entspannte Grundstimmung und schafft ein vertrauensvolles Klima. Wenn dann neben Formschönheit und Ästhetik auch noch Aspekte wie Hygiene und Beanspruchbarkeit gepaart mit Bequemlichkeit erlebbar werden, wird der Arztbesuch viel selbstverständlicher zum stressfreien Gesamterlebnis. 

Kunst am Bau: Stahlbaum und Solidworks Baugruppe (Montage)

Die bei Leipzig ansässige Holl GmbH hat sich auf professionelle Metallverarbeitung spezialisiert. Unter anderem ist sie als Zulieferer mit der Herstellung von Metallmöbeln für die Firma dantschke Medizintechnik unterwegs, deren Arbeitsplätze für HNO-Ärzte in diversen Praxen in ganz Deutschland, in europäischen Nachbarstaaten, im Vorderen Orient und sogar in China zu finden sind. Mit Erfahrungen aus über 70 Jahren Blechverarbeitung und mehr als 20 Jahren in der Technologie von Laserschneidanlagen führt die Holl GmbH nach eigener Aussage Tradition und Innovation zusammen. Immer mit dem Anspruch, „…die Wünsche unserer Kunden optimal zu realisieren“, wie Ines Rathmann betont, die heute in dritter Generation die Belange des Familienbetriebes leitet.

Ihr Großvater, Roland Holl, gründete 1948 die Firma im sächsischen Markkleeberg. Das Unternehmen wurde 1972 verstaatlicht und zunächst ein Betriebsteil des „VEB Isolierung Zwenkau“. Nach der Wiedervereinigung reprivatisierte die Tochter des Firmengründers, Christiane Machleidt, das Unternehmen und führte es in den Familienbesitz zurück. 1993 trat dann die Enkeltochter des Firmengründers ihre Position als alleinige geschäftsführende Gesellschafterin des Unternehmens an.

 

Maschinenbauteile, Gehäuse für die Medizintechnik, Fahrzeugverkleidungen, passgenaue, intelligent konstruierte Baugruppen eben, lassen sich nicht immer wirtschaftlich mit Standardsoftware realisieren. Mit den SPI Tools haben wir Lösungen im Einsatz, die uns exakt die Daten liefern, die wir für die NC Programme zur Ansteuerung unserer Maschinen benötigen. In einem Satz: Digitalisierung der Prozesskette Blech – Vom ersten Entwurf bis zum Fertigteil.

Ines Rathmann

Geschäftsführung, Holl GmbH

 

Einstieg in die moderne Blechverarbeitung

Vier Jahre später, 1997, wurde die erste TRUMPF-Laserschneidanlage angeschafft: der Einstieg in die moderne Blechverarbeitung. Heute gehören mehrere Abkantpressen, Laser- und Schweißmaschinen sowie weitere Blechbearbeitungsanlagen zum Maschinenpark. Das Produktprogramm ist breit gefächert und deckt Zulieferteile für den Maschinen- und Apparatebau, die Medizin- und Werbetechnik sowie für den Anlagen- und den Fahrzeugbau ab. Bauteilzeichnungen und Fertigungsdokumente entstehen aus verschiedensten Vorlagen, die von einfachen Skizzen bis zu konkreten, vom Kunden eingereichten Konstruktionsunterlagen reichen. 

„Um mit dem Stand der Technik mithalten zu können, den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und natürlich, um die Arbeitsbedingungen unserer 40 Mitarbeiter weiter zu verbessern, investieren wir laufend in neue Maschinen, Arbeitsmittel und eben Software“, erklärt Ines Rathmann.

Durchgängigkeit in der Prozesskette Blech

So werden unter anderem die Softwaresysteme Solidworks und TruTops genutzt. Schon bald wurde klar, dass das CAD-Basissystem allein nicht ausreichte. Die Solidworks Goldpartner-Lösung SheetMetalWorks aus dem Ahrensburger IT-Unternehmen SPI GmbH ist eine Applikation, die die Anforderungen und speziellen Ansprüchen der Blechkonstruktion vor allem im Sinne der Datendurchgängigkeit in der Prozesskette Blech gerecht wird. Seit 2007 kommt auch SheetMetalWorks von SPI mit dem speziellen Trumpf-Interface zum Einsatz. Heute arbeitet man bei der Holl GmbH mit insgesamt jeweils 4 Lizenzen.

„Früher mussten wir neu berechnen und umkonstruieren. Gewisse Teile, die unsere Kunden vorgaben, ließen sich nicht fertigen“, erinnert sich Fritz Marschke, Projektingenieur bei Holl. „Wenn wir unsere Bauteile mit SPI berechnen, erhalten wir unmittelbar belastbare Daten, die wir dank der Schnittstelle zu unseren Maschinen 1:1 in die NC-Programmierung übernehmen können. SPI liefert uns die Daten sowohl für unsere Trumpf-Laser als auch für unsere Bystronic Bystar und für unsere Biegemaschinen. Wir müssen nur das jeweilige Ausgabeziel einstellen und erhalten in Sekunden korrekte Daten für die NC-Programmierung.“

 

Hohe Toleranz und Fehlerminimierung

Auch importierte Teile mit Ungenauigkeiten werden fertigungsgerecht abgewickelt, ebenso scharfkantige, nicht verrundete Volumenkörper. Dabei werden alle in der SPI Datenbank hinterlegten Technologieinformationen wie Material, Blechstärke und Biege-, Stanz- und Umformwerkzeugdaten berücksichtigt. SPI liefert die fertigungsgerechte Abwicklung, die an Laser-, und Biegeprogramme übergeben wird und dort mit geringstem oder keinem Aufwand für die Ansteuerung der Maschinen verwendet werden kann.

 

Schritt zur Automatisierung vollzogen

„Mit der Einführung der SPI Software haben wir einen weiteren Schritt zur Automatisierung unserer Prozesse vollzogen“, fasst Ines Rathmann zusammen. „Unserem Anspruch, höchste Qualität zu vertretbaren Preisen zu liefern, können wir auf diese Weise noch besser gerecht werden. Mit SPI haben wir eine kompetenten Software-Experten gefunden, der die Prozesse der Branche kennt und in intelligente Algorithmen überführt hat. Wir denken derzeit darüber nach, weiter in Software zu investieren. Ich habe das Gefühl, dass wir so für die Herausforderungen der Zukunft bestens aufgestellt sind.“

Das Fazit

Was war die Herausforderung?

Mit dem Stand der Technik mithalten zu können, den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und natürlich, die Arbeitsbedingungen unserer 40 Mitarbeiter weiter zu verbessern.

Was haben Sie gewonnen?

Wenn wir unsere Bauteile mit SPI berechnen, erhalten wir unmittelbar belastbare Daten, die wir dank der Schnittstelle zu unseren Maschinen 1:1 in die NC-Programmierung übernehmen können.

Auf den Punkt: Ein großer Vorteil?

SPI liefert uns die Daten sowohl für unsere Trumpf-Laser als auch für unsere Bystronic Bystar und für unsere Biegemaschinen. Wir müssen nur das jeweilige Ausgabeziel einstellen und erhalten in Sekunden korrekte Daten für die NC-Programmierung.

Was geben Sie unseren Kunden mit?

Mit SPI haben wir eine kompetenten Software-Experten gefunden, der die Prozesse der Branche kennt und in intelligente Algorithmen überführt hat. Ich habe das Gefühl, dass wir so für die Herausforderungen der Zukunft bestens aufgestellt sind.

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