Prozesskette Blech

Zeitfenster eingehalten

Firmenverbund realisiert mit SPI Lösung Maschinenverkleidung innerhalb von 4 Wochen

FUTRONIKA AG
Die FUTRONIKA AG ist der Zusammenschluss der ehemaligen Unternehmen futureblech AG aus Höhenkirchen und ZELENKA AG aus Gilching, die im Verbund mit der Waibl GmbH aus Brunnthal/Hofolding ein schlagkräftiges Firmennetzwerk bilden. Von ZELENKA eigens entwickelte Produkte aus den Bereichen der Betriebseinrichtungen, Ergonomie und dem Maschinenbau haben das Unternehmen über Jahrzehnte auf dem Markt bekannt gemacht. Bei FUTRONIKA setzt man im CAD-CAM Umfeld auf die Softwarekombination von Solidworks mit SPI SheetMetalWorks und das ebenfalls von der SPI GmbH gelieferte TRUMPF Interface.

Die Firma mit der längsten Geschichte in diesem Zusammenschluss ist die ZELENKA, deren Ursprünge auf ein bereits vor 90 Jahren gegründetes Familienunternehmen zurückgehen. Schon 1926 rief Johann Zelenka den ersten Betrieb für Stahlbearbeitung in München ins Leben. Das stetig wachsende Unternehmen verlegte in den 70er Jahren nach mehreren Umzügen seinen Firmensitz in das benachbarte Gilching. In den 80ern folgte mit dem Einstieg in die Lasertechnologie der schrittweise Ausbau zum modernen Blechverarbei­tungs­betrieb. 2014 wurde die Firma in die ZELENKA AG überführt, die dann 2018 mir der futureblech AG in der FUTRONIKA AG aufging. Zugleich wurde vor Ort kräftig in moderne IT und in leistungsstarke Maschinen investiert. Erfahrene und hochqualifizierte Mitarbeiter entwickeln und produzieren heute mit modernster Technik an allen Standorten.

 

Kunst am Bau: Stahlbaum und Solidworks Baugruppe (Montage)

Blechkompetenz im Verbund

Die Marke ZELENKA ist bekannt für Betriebseinrichtungen und Ergonomische Arbeitsplatzsysteme sowie Schrank- und Regalsysteme. Im Firmenverbund wird auf höchstem Niveau zuverlässig und präzise nach Kundenwunsch gefertigt.

Für die diversen Tätig­keits­felder wie Laserstanzen, Laser­schnei­den, Umformen, Abkanten usw. stehen u.a. zahlreiche Anlagen aus Ditzingen im Maschinenpark zur Verfügung. Im Bereich CAD ist der Firmen­verbund ebenfalls bestens aufgestellt: Catia V5, SolidEdge ST6 sowie SOLID­WORKS bilden im Bereich der 3D Daten­erstellung sowie -verwaltung die Basis für den Erfolg. Dem Daten­austausch mit Kun­den in den gängigen For­maten wie DXF, IGES, STEP steht somit nichts im Wege.

Das spart Zeit und Geld bei der Umsetzung der Aufträge. 2014 kam Michael Faber, Leiter Strategischer Einkauf und Konstruktion bei der damaligen futureblech, das erste Mal mit SPI in Kontakt. Nach einer kompetenten Beratung und Vorführung der Software durch die SPI in Höhenkirchen fiel die Ent­scheidung: Zwei Solidworks-Arbeitsplätze wurden mit der SPI Lösung aufgerüstet. Nach den positiven Erfahrungen bei futureblech wurde kurz darauf auch bei ZELENKA im Bereich Blechsoftwarelösung auf den Solidworks Goldpartner SPI mit SheetMetalWorks umgestellt.

„Die Vereinheitlichung der Systeme hat viele Vorteile mit sich gebracht“, sagt Stefan Hempel, Teamleiter Technik und zugleich technischer Kundenberater für ZELENKA Produkte.

Prozesse fast vollständig automatisiert

Ziel der Einführung der neuen Softwarelösung war es, die Prozesse zu beschleunigen und die bis dato umständliche manuelle Berechnung der Abwicklungen sowie die damit verbundenen Fehler und Abweichungen bei den Berech­nungen endgültig zu beseitigen. Gründe, die bei der Entscheidung für SPI ausschlaggebend waren, fassen Michael Faber (Leiter Strategischer Einkauf und Konstruktion bei futureblech) und Stefan Hempel wie folgt zusammen:

„Dies ist uns durch die Ermittlung der Korrekturwerte der einzelnen Blechmaterialien sowie die konstante Pflege der Datenbanken rundum gelungen“, sind sich beide Teamleiter einig. Die durch die Automatisierung gewonnene Zeit bei der Berechnung der korrekten Abwicklungen und die damit verbundene, deutlich schnellere Auftragsbewältigung war ein positiver Effekt für die Blechfertiger und damit natürlich für deren Kunden. Die Durchlaufzeiten in der technischen Datenaufbereitung konnten um ca. 20% verringert werden. Die Ausschussquote aufgrund fehlerhafter Abwicklungs­werte oder falscher Berechnungen ging im Bereich des Ab­kan­tens auf null herunter.

Maschinenverkleidung innerhalb von vier Wochen komplett ausgeliefert

Wie dieses Konzept schon kurz nach der Einführung eine erfolgreiche Umsetzung von Kundenaufträgen begünstigte, erläutert Stefan Hempel an einem Beispiel: „Ein langjähriger Kunde kam mit dem Wunsch zur Anfer­ti­gung einer Maschinenverkleidung im Bereich der Laser­anwendung auf uns zu. Das eng terminierte Zeitfenster für die Anfertigung und Auslieferung betrug ca. 4 Wochen. Alle notwendigen Arbeitsschritte von der Planung bis hin zur Endmontage mussten bis dahin abgeschlossen sein. An Muster und Probebleche war bei dieser engen Planung überhaupt nicht zu denken.“

Die Softwarelösung von SPI macht es uns möglich, den Prozess fast vollständig automatisiert ablaufen zu lassen. Lediglich die Werkzeugkombinationen sowie die ‚Gutseite‘ der Blechteile müssen richtig ausgewählt werden. Den Rest erledigt die Software, einschließlich der Datenablage in den Programmierungspfad, welcher nur einmal festgelegt werden muss. Die Mitarbeiter in der Abkantabteilung können Aufgrund der geschaffenen Schnittstelle ebenfalls auf die vorhandenen Abwicklungs­daten zugreifen. Die Daten werden in die Abkantpresse geladen und die Teile, entsprechend der bereits definierten Vorgaben, schneller angefertigt. Die vormals aufwendige Erstel­lung von Zeichnungen hinsichtlich der Abwicklungs­parameter und Hinweise entfällt komplett.

Stefan Hempel

Teamleiter Technik und Kundenberater, Zelenka

Bei ZELENKA nahm man die Heraus­forderung an: „Der motivierte Einsatz unserer Mit­arbeiter in Ver­bindung mit der mittlerweile etablierten CAD-Soft­ware­lösung ermöglichte es uns, das Pro­jekt in einem Durch­lauf exakt in dieser Zeit komplett und fehlerfrei zu realisieren“, erinnert sich Stefan Hempel. „Der Kunde war begeistert. Hier beweist sich einmal mehr, dass unser Firmenverbund in Zukunft für sämtliche Aufträge – auch bei enger Zeitplanung – bestens gerüstet ist.“

Das Fazit

Was war die Herausforderung?

Ziel der Einführung der neuen Softwarelösung war es, die Prozesse zu beschleunigen und die bis dato umständliche manuelle Berechnung der Abwicklungen sowie die damit verbundenen Fehler und Abweichungen bei den Berech­nungen endgültig zu beseitigen.

Was haben Sie gewonnen?

Die Softwarelösung von SPI macht es uns möglich, den Prozess fast vollständig automatisiert ablaufen zu lassen.

Auf den Punkt: Ein großer Vorteil?

Die vormals aufwendige Erstel­lung von Zeichnungen hinsichtlich der Abwicklungs­parameter und Hinweise entfällt komplett.

Was geben Sie unseren Kunden mit?

Die Durchlaufzeiten in der technischen Datenaufbereitung konnten um ca. 20% verringert werden. Die Ausschussquote aufgrund fehlerhafter Abwicklungs­werte oder falscher Berechnungen ging im Bereich des Ab­kan­tens auf null herunter.

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